Franz Xaver Gruber
- Lebensdaten
- 25 Nov 1787 - 7 Jun 1863
- Works
- 1
- Noten
- 4
Biography
Franz Xaver Gruber (* 25. November 1787 in Unterweitzberg, Gemeinde Hochburg-Ach; † 7. Juni 1863 in Hallein) war der Komponist des weltweit bekanntesten Weihnachtsliedes Stille Nacht, heilige Nacht.
Leben
Als Sohn eines Leinenwebers arbeitete er bis zu seinem 18. Lebensjahr auch am Webstuhl. 1805 begann Gruber eine musikalische Ausbildung beim Stadtpfarrorganisten Georg Hartdobler im nahegelegenen Burghausen und absolvierte im folgenden Jahr eine Lehrerausbildung in Ried im Innkreis. Um (im damals noch unabhängigen) Fürsterzbistum Salzburg als Lehrer arbeiten zu können, legte er 1807 die dort geforderten Prüfungen ab. Um in die in der Schule befindliche Dienstwohnung einziehen zu können, heiratete Gruber die 13 Jahre ältere Mesnerswitwe Elisabeth Dürnberger, mit der er zwei Kinder hatte. Die Frau brachte zwei Kinder mit in die Ehe ein und er erhielt als angenehme Zugabe die Stelle des Mesners.
Ab 1807 wohnte und unterrichtete Gruber in der Schule von Arnsdorf, drei Kilometer von Oberndorf bei Salzburg entfernt und war dort auch Mesner der Wallfahrtskirche Maria im Mösl. Die Schule Arnsdorf ist die älteste noch genutzte Schule Österreichs, in ihr werden derzeit noch zwei Klassen unterrichtet. Das ursprünglich als Mesnerhaus direkt neben der Kirche situierte Haus dient heute als Museum.
Bekannt wurde Gruber durch seine Vertonung eines heute weltweit bekannten Weihnachtsgedichts des Hilfspriesters Joseph Mohr, Stille Nacht, heilige Nacht, das er am 24. Dezember 1818 in der Kirche St. Nikolaus in Oberndorf, in der er aushilfsweise als Organist tätig war, bei der Weihnachtsmette erstmals aufführte, wobei Gruber selbst die Gitarre spielte. Später sollte er das Lied auch für Orgel arrangieren.
Nachdem 1825 seine erste Frau gestorben war, heiratete Gruber 1826 die Arnsdorferin Maria Breitfuß, die in den Jahren des Wiener Kongresses, als die östlichen und südlichen Salzburger Gebiete an Österreich fielen, seine Schülerin war. Mit ihr hatte Gruber zehn Kinder.
1829 wurde Gruber Lehrer im nahen Berndorf, und 1833 Stadtpfarrchorregent in der Stadt Hallein. Nach dem Tod seiner zweiten Frau heiratete Gruber 1842 die Witwe Katharina Wimmer. 1863 starb Gruber angesehen und relativ wohlhabend in Hallein, wo seine Söhne als Musiker weiterwirkten.
Seine Grabstelle befindet sich neben der Halleiner Stadtpfarrkirche, als einzige am alten 1882 aufgelassenen Friedhof. Heute ist in seinem ehemaligen Wohnhaus das Stille-Nacht-Museum Hallein untergebracht.
The above text is available under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License ( creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ ). It uses material from the Wikipedia article "Franz Xaver Gruber" ( de.wikipedia.org/wiki/Franz_Xaver_Gruber ).
Leben
Als Sohn eines Leinenwebers arbeitete er bis zu seinem 18. Lebensjahr auch am Webstuhl. 1805 begann Gruber eine musikalische Ausbildung beim Stadtpfarrorganisten Georg Hartdobler im nahegelegenen Burghausen und absolvierte im folgenden Jahr eine Lehrerausbildung in Ried im Innkreis. Um (im damals noch unabhängigen) Fürsterzbistum Salzburg als Lehrer arbeiten zu können, legte er 1807 die dort geforderten Prüfungen ab. Um in die in der Schule befindliche Dienstwohnung einziehen zu können, heiratete Gruber die 13 Jahre ältere Mesnerswitwe Elisabeth Dürnberger, mit der er zwei Kinder hatte. Die Frau brachte zwei Kinder mit in die Ehe ein und er erhielt als angenehme Zugabe die Stelle des Mesners.
Ab 1807 wohnte und unterrichtete Gruber in der Schule von Arnsdorf, drei Kilometer von Oberndorf bei Salzburg entfernt und war dort auch Mesner der Wallfahrtskirche Maria im Mösl. Die Schule Arnsdorf ist die älteste noch genutzte Schule Österreichs, in ihr werden derzeit noch zwei Klassen unterrichtet. Das ursprünglich als Mesnerhaus direkt neben der Kirche situierte Haus dient heute als Museum.
Bekannt wurde Gruber durch seine Vertonung eines heute weltweit bekannten Weihnachtsgedichts des Hilfspriesters Joseph Mohr, Stille Nacht, heilige Nacht, das er am 24. Dezember 1818 in der Kirche St. Nikolaus in Oberndorf, in der er aushilfsweise als Organist tätig war, bei der Weihnachtsmette erstmals aufführte, wobei Gruber selbst die Gitarre spielte. Später sollte er das Lied auch für Orgel arrangieren.
Nachdem 1825 seine erste Frau gestorben war, heiratete Gruber 1826 die Arnsdorferin Maria Breitfuß, die in den Jahren des Wiener Kongresses, als die östlichen und südlichen Salzburger Gebiete an Österreich fielen, seine Schülerin war. Mit ihr hatte Gruber zehn Kinder.
1829 wurde Gruber Lehrer im nahen Berndorf, und 1833 Stadtpfarrchorregent in der Stadt Hallein. Nach dem Tod seiner zweiten Frau heiratete Gruber 1842 die Witwe Katharina Wimmer. 1863 starb Gruber angesehen und relativ wohlhabend in Hallein, wo seine Söhne als Musiker weiterwirkten.
Seine Grabstelle befindet sich neben der Halleiner Stadtpfarrkirche, als einzige am alten 1882 aufgelassenen Friedhof. Heute ist in seinem ehemaligen Wohnhaus das Stille-Nacht-Museum Hallein untergebracht.
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